Print

Der Mensch ist imstande, seine Umwelt wahrzunehmen und auf diese zu reagieren. Er interagiert auf komplexe Weise mit der Umwelt, nimmt sie wahr und verändert sie, lernt aus seinen Erfahrungen und ist in der Lage, auf unvorhergesehene Situationen zielführend zu reagieren. Inzwischen aber können auch technische Systeme mit wahrnehmerischen Fähigkeiten ausgestattet werden und Handlungen vollziehen. Als kognitive Systeme ermöglichen sie völlig neue Anwendungsszenarien, die die Technologien der Nachrichten- oder Medientechnik, Telekommunikation oder Medizinischen Diagnose und Rehabilitation auf neue Ebenen heben. In diesen Bereichen liegen – neben Positionen in Forschung und Lehre – interessante berufliche Anwendungsfelder für Absolventen des CogSys-Tracks.

 

"Cognitive Systems" an der TU Berlin

Über 20 Fachgebiete der Fakultät haben sich zum Lab „Cognitive Systems“ zusammengetan und Kompetenzen gebündelt. Ihr Fokus: Aus neuen Erkenntnissen zu Wahrnehmung und Verhalten des Menschen ein einheitliches Konzept kognitiver Systeme zu entwickeln und neuartige Roboter, 3D-Displays, virtuelle Umgebungen und Brain-Computer-Schnittstellen auf den Weg zu bringen.

Es werden die wissenschaftlichen, algorithmischen und technischen Grundlagen für die Untersuchung und maschinelle Nachahmung kognitiver Fähigkeiten vermittelt. Dies umfasst maschinelle Wahrnehmung (Computer Vision), maschinelles Lernen (Machine Learning), die Manipulation der Umwelt (Robotics), aber auch das Untersuchen natürlicher Systeme mit kognitiven Fähigkeiten. Der Schwerpunkt vermittelt auch Architekturmodelle, Frameworks und Engineering-Ansätze für die Entwicklung kognitiver Systeme.

 

Master-Track "CogSys"

CogSys kann im Rahmen der Studienordnung beteiligter Studiengänge studiert werden. CogSys ist also ein Angebot, für das keine zusätzliche formale Immatrikulation nötig ist und das in das laufende Studium integriert werden soll. Hier erfahrt ihr mehr darüber.